Alopezie (Haarausfall)

Alopezie bezeichnet den Haarverlust an allen oder manchen Teilen des Körpers und vor allem auf dem Kopf. Androgenetische Alopezie, auch als männlicher Haarausfall bezeichnet, ist die häufigste Form von Haarausfall und betrifft bis zu 70 % der Männer und 40 % der Frauen. Es handelt sich um eine erblich bedingte Störung, was bedeutet, dass das Auftreten von androgenetischer Alopezie nicht verhindert werden kann. Die Behandlungsoptionen für Alopezie reichen von der chirurgischen Haarerneuerung (einschließlich der Lappentechnik) bis hin zu kosmetischen Maßnahmen, um den Haarausfall zu kaschieren.

Alopecia universalis ist eine seltene Erkrankung, bei der die gesamte Kopf- und Körperbehaarung ausfällt, einschließlich Augenbrauen und Wimpern. Es handelt sich vermutlich um eine dauerhafte oder vorübergehende Autoimmunstörung, wenngleich es unmöglich ist vorauszusagen, ob oder wann die Haare nachwachsen werden. Für diese Erkrankung gibt es bislang noch keine Behandlung.

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